Mittwoch, 15. August 2012

To Be Continued ... #14

(c) Heyne
1. Ruf des Mondes | 2. Bann des Blutes | 3. Spur der Nacht | 4. Zeit der Jäger | 6. Siegel der Nacht | 7. Fluch des Wolfes

Im 5. Teil der Mercy-Romane geht es um ein Feenbuch, das für die Feenwelt bei Weitem wichtiger ist als Mercy gedacht hätte als sie es in ihre Obhut nahm. Denn dabei handelt es sich um ein altes Feenrelikt, das das Silbergeborene genannt wird (daher der OT Silver Bourne). Doch der Besitz des Buches macht Mercy zur Zielscheibe der Feenkönigin. Während der Hetzjagd nach dem Buch wird unter anderem Mercys Trailer zerstört, was sie in eine unangenehme Lage bringt - denn obwohl sie jetzt mit Werwolf-Rudel-Alpha zusammen ist, ist die Stimmung im Rudel angespannt und Mercy möchte nicht mehr Zeit mit dem Rudel verbringen als unbedingt notwendig, bis sich die Lage entspannt hat.

Wie immer punktet Briggs mit raffinierten Pointen und einer fabelhaft toughen Heldin. Mercy ist absolut einmalig in der Contemporary Fantasy-Landschaft und hebt sich nicht nur mit ihrer großen Klappe von der Masse ab. Die Mischung aus verschiedenen Fantasywesen ist auch in diesem fünften Teil faszinierend, doch mehr noch als das ist es Briggs Talent eine spannende Handlung zu weben, die den Leser dazu bringen, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.


(c) Heyne
1. Ruf des Mondes | 2. Bann des Blutes | 3. Spur der Nacht | 4. Zeit der Jäger | 5. Zeichen des Silbers | 7. Fluch des Wolfes

Nach einer Blitzhochzeit mit Adam befindet sich Mercy in den Flitterwochen. Doch natürlich läuft bei Mercy nie etwas nach Plan und so sind sie und ihr frisch Angetrauter bald in Feenangelegenheiten verwickelt, die unerwarteter Weise Mercy in Kontakt mit ihrem indianischen Erbe bringen. Denn ein Flussmonster hat sich an ihrem Ferienort eingenistet, das Menschen in die Fluten lockt und dort verspeist. Und es ist an Mercy es aufzuhalten.

Von allen Teilen ist mir dieser hier wohl der bisher liebste, denn endlich erfährt man mehr über Mercys Hintergrund - und der lässt sich wahrlich sehen. Mercy, der nette Koyote aus der Nachbarschaft, kommt in ihren Flitterwochen nicht nur mit ihren indianischen Wurzeln, sondern gleich mit indianischen Medizinmännern und Gottheiten in Kontakt. Besonders Koyote sorgt für einigen Trubel ... Tough und schlagfertig wie immer präsentiert sich Mercy auch hier - und im Gegensatz zu manch anderer Serie baut diese nicht ab, sondern schafft es die Protagonistin immer weiter zu entwickeln und dem Leser vertrauter zu machen.


(c) NAL
1. Glass Houses | 2. The Dead Girl's Dance | 3. Midnight Alley | 4. Feast of Fools | 5. Lord of Misrule | 6. Carpe Corpus | 7. Fade Out | 8. Kiss of Death | 9. Ghost Town | 10. Bite Club | 12. Black Dawn

Nach der gebannten Bedrohung durch den Obervampir Bishop, stehen die Vampire nun einer neuen Gefahr gegenüber: uralte Feinde der Vampire fallen in Morganville ein und sich verantwortlich für das plötzliche Verschwinden dutzender untoter Einwohner. Claire muss alles daran setzten eine Lösung für dieses Problem zu finden, bevor Amelie die ganze Stadt dem Untergang weiht - und diesmal riskiert sie wirklich ihren letzten Atem.

Im elften Band der Reihe führt Caine den Versuch aus Bite Club fort - sie macht sich verschiedene Sichtweisen zunutze, um die Geschichte noch vielfältiger zu gestalten. Das gelingt ihr auch sehr gut, denn diesmal benutzt sie nicht nur die Stimme von Shane, sondern auch Eves, Michaels und Amelies. Besonders interessant ist der Umstand, dass Claires Perspektive immer noch in dritter Person geschrieben ist, wohingegen die anderen Blickwinkel in der Ich-Form wiedergegeben werden. Das hebt Claire erfolgreich von den anderen Charakteren ab und gibt der generell schon sehr kreativ-chaotischen Geschichte einen perfekten erzählerischen Gegenpol.
Und es muss wie immer erwähnt sein: Ich liebe Myrnin! Und ja, er wird noch cooler. Und verrückter. Soweit das geht.


(c) Piper
1. Untot mit Biss | 2. Hinreißend untot | 4. Unwiderstehlich untot | 5. Verlockend untot

Cassie Palmer, Seherin vom Dienst, aufgewachsen bei Vampiren und umgeben von Kriegsmagiern, Elfen und Dämonen steckt wie immer in Schwierigkeiten. Sie ist trotz ihrer Ernennung zur Pythia immer noch durch den Geis an Vampir-Meister Mircea gebunden, der zwar unglaublich attraktiv ist, was der Abwehr der durch den Geis verstärkten sexuellen Anziehung allerdings nicht gerade hilft. Nun ist Cassie verzweifelt auf der Suche nach dem Gegenzauber, der sich im Codex Merlini befinden soll. Welcher unpraktischerweise nur im 18. Jahrhundert existiert. Und da Mircea durch den Geis unbrauchbar geworden ist (sprich: verrückt), hat Cassie keine Wahl, als sich auf die Hilfe des mürrischen Kriegsmagiers Piktrin zu verlassen. Der hat allerdings ein paar unangenehme Geheimnisse, die Cassie bei ihrer Suche nach dem Gegenzauber immer wieder in die Quere kommen.

Im dritten Teil der Reihe hat Cassie einiges zu tun. Vor allen Dingen muss sie sich mit ihrer neuen Machtposition abfinden, die ihr nicht nur ungeahnte Kräfte sondern auch einen Haufen unerwünschter Feinde bringt.
Wir erfahren so einiges über den undurchschaubaren Piktrin (der Mal zu Mal interessanter wird) und sind immer noch hingerissen von Mircea (das gilt zumindest für mich).
Wie auch schon die Vorgänger ist der Beginn des Buches sehr verwirrend, wobei das gut an der Übersetzung liegen kann. Nachdem ich die Originalversion nicht vorliegen habe, ist das schwer zu sagen. Nach Unwiderstehlich untot werde ich wohl aber zu den englischen Titeln greifen, um mir eventuell unnötige Sprachbarrieren zu ersparen.

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