Sonntag, 20. November 2011

Neuzugänge der Woche

(c) Carlsen
Zwei Liebende gegen die Götter ...
Sie suchte nach den richtigen Worten, aber die gab es nicht. Sie konnte es nur so sagen, wie sie es fühlte, auf die Gefahr hin, dass es ungelenk klang oder albern. Was sie nicht sagte, war: Ich liebe dich. Das wusste er längst.
Stattdessen flüsterte sie: "Alles, was wichtig war, haben wir richtig gemacht. Vom ersten Augenblick an."
Er nickte. "In jeder Minute."


(c) Bloomsbury
Linda Press Wulf, Crusade
When a dazzingly handsome boy riding a white charger arrives in Georgette's village, she is spellbound - both by the boy and by the crowd that surrounds him. They are all children. The boy is even more entrancing when he speaks. He seeks volunteers to join his Crusade - a perilous mission from which some may not return.
Georgette has never left her village before, but she knows she will follow the boy.
And so begins a journey filled with terrible danger, sacrifice and true love, a journey which will take all of Georgette's courage to survive.



(c) Viking
Sarah Dessen, What happened to Goodbye
Another town?
Another new school?
Mclean really doesn't mind. In fact, she welcomes the chance to try on a new persona. Ever since her parents' bitter divorce, she and her father have been on the move, leaving the unhappy past behind them. And each move has brought a fresh opportunity for Mclean to reinvent herself. Perky rah-rah girl. Drama mama. All-round joiner.
But here in Lakeview, for the first time she's putting down roots, making friends, and just rying to be someone she hasn't been in a long time: herself. Dave has something to do with it. He's the most real person Mclean's ever met, and he thinks he's falling in love with the real Mclean. Mclean doesn't even know who that is anymore, but she wants to find out - before it's time to move on again.
Perceptive, touching, surprising, Sarah Dessen's eagerly awaited new novel creates a world her legions of fans will not want to leave.



(c) Scholastic
Maggie Stiefvater, Forever (Wolves of Mercy Falls 3)
then.
When Sam met Grace, he was a wolf and she was a girl. Eventually he found a way to become a boy, and their love moved from curious distance to the intense closeness of shared lives.
now.
That should have been the end of their story. But Grace was not meant to stay human. Now she is the wolf. And the wolves of Mercy Falls are about to be killed in one final, spectacular hunt.
forever.
Sam would do anything for Grace. But can one boy and one love really change a hostile, predatory world? The past, the present, and the future are about to collide in one pure moment - a moment of death or life, farewell or forever.


Zugesendet vom Rowohl-Verlag:
Hexen müssen brennen - und wenn es Kinder sind.
Würzburg zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Grausam wütet der Hexenwahn, die Scheiterhaufen lodern höher als je zuvor. Als auch die alte Hebamme Babette sterben muss, schwört ihr Pflegekind Kathi Rache. Zusammen mit einer Freundin gibt sie an, auf einem Hexensabbat Bürger der Stadt gesehen zu haben. Die Nachricht vom Hexenflug der Mädchen verbreitet sich wie ein Lauffeuer, und bald kann niemand mehr seiner Haut sicher sein. Immer mehr Männer und Frauen fallen den tödlichen Bezichtigungen zum Opfer. Und am Ende sehen sich auch die Kinder selbst vom Feuertod bedroht ...


Von der Eifel an den Rhein: Ein Frauenschicksal im Mittelalter
Luzia verbringt mit ihrer Herrschaft die Wintermonate in Koblenz. Die bauerntochter ist überwältigt: Das Leben in der Stadt is so aufregend! Ihr Glück scheint vollkommen, als der Gewürzhändler Martin Wied sie um ihre Mitarbeit bittet: Ingwerwurzeln, Safranfäden, Paradieskörner, Zitronenöl, Muskatnuss - Luzia entdeckt ihre Passion.
Ihr Verkaufstalent, ebenso wie ihr hübsches Äußeres, bleibt auch anderen nicht verborgen. Ausgrechnet Siegfried Thal, der Sohn von Martins größtem Konkurrenten, will Luzia zur Frau. Noch bevor Martin ihr seine eigenen Gefühle offenbahren kann, wird er des Mordes angeklagt. Überzeugt von seiner Unschuld, beginnt Luzia nach dem wahren Täter zu suchen ...

Dienstag, 15. November 2011

[Rezension] Eva Völler, Zeitenzauber

(c) Bastei Lübbe


333 Seiten
Baumhaus Verlag
Hardcover
Ähnlich: Edelstein-Trilogie (Kerstin Gier)



Inhalt (lt. U2-Text):
"H*l*o
Mein Name ist Anna. Ich habe drei Mal versucht, meinen vollen Namen und mein Geburtsjahr hinzuschreiben, aber es geht nicht.
Ich weiß sowieso nicht, ob ich noch viel schreiben kann. Allein für die ersten Sätze habe ich fast eine Stunde gebraucht, und keiner davon ist stehen geblieben. Das liegt natürlich daran, dass ich zu unvorsichtig war. Ich muss darauf achten, welche Begriffe und Zahlen ich verwende, denn wenn sie nicht passen, lassen sie sich nicht aufschreiben. oder sie verändern sich, bis sie eine ganz andere Bedeutung bekommen. [...] Die Zeit ist knapp! Mein Versteck ist nicht sicher, ich kann jeden Moment erwischt werden .ob ich danach wieder so schnell an Schreibzeug komme, ist fraglich. Sobald ich diesen Brief fertig habe, will ich ihn verstecken und beten, dass er gefunden wird. [...] Ich werde den Brief in Wachstuch einwickeln und darauf vertrauen, dass er nicht verschimmelt.

Ich höre Schritte und muss aufhören. Später hoffentlich mehr."


Zum Buch:
Ferien in Venedig, wie sie fantastischer nicht sein könnten. Gemeinsam mit Anna zieht es uns in die abenteuerliche Welt eines vergangenen Venedigs.

Die siebzehnjährige Anna verbringt ihre Sommerferien gemeinsam mit ihren Eltern in Venedig. Da ihr Vater dort Geschäftliches zu erledigen hat, bleibt Anna nichts anderes übrig, als sich die meiste Zeit allein zu vertreiben.
Zumindest die große Schau-Regatta kann Anna mit ihren Eltern gemeinsam besuchen. Doch dann taucht da eine rote Gondel auf - wo doch alle Gondeln in Venedig schwarz zu sein haben - und mit einem Mal findet Anna sich im Venedig des 15. Jahrhunderts wieder und hat nur noch ein Ziel: zurück in ihre Zeit zu gelangen. Doch das ist gar nicht so einfach.

Geschrieben aus der Ich-Perspektive erzählt Anna amüsant von ihrem Aufenthalt in Venedig, der sich ganz anders entpuppt als geplant. Anna ist ein lebhafter, ein wenig verwirrter und absoluter Teenager-Charakter, der entweder gemocht wird oder nicht - das kommt ganz auf den Leser an.

Im Venedig der Renaissance erkennt Anna zuerst einmal, dass das Leben damals alles andere als einfach (oder hygienisch) war und vor allem, dass sie über nichts aus der Zukunft sprechen kann. Durch die Umstände ist sie an Sebastiano gebunden, der sie mit der Gondel aus der Zukunft mit sich gebracht hat. Doch der scheint nicht sonderlich gewillt, ihr zu helfen. Also heftet sich Anna an seine Fersen und versucht bei jeder Gelegenheit ihn dazu zu überreden, sie zurück in die Zukunft zu schicken. Dabei fallen ihr so einige Unstimmigkeiten auf und auch sie selbst scheint nicht ins Muster zu passen. Denn obwohl es hin und wieder passiert, dass Menschen versehentlich in der Vergangenheit landen, können sich diese nicht daran erinnern, jemals in einer anderen Zeit gelebt zu haben. Ganz im Gegenteil zu Anna. Es scheint alles darauf hinauszulaufen, dass Sebastiano und sie eine Aufgabe zu erledigen haben.

Neben der sehr schön konstruierten und unterhaltsam erzählten Geschichte webt Eva Völler auf unaufdringliche Weise Fakten und interessante Informationen über das Venedig des 15. Jahrhunderts ein, die dafür sorgen, dass Lesen nicht nur Spaß macht, sondern auch bildet. Dabei entsteht ein recht detailliertes Bild vom Venedig der Renaissance, das Lust auf Geschichte und Venedig macht.

Auch Romaniker kommen in dieser Geschichte nicht zu kurz. Doch ganz im Sinne einer abenteuerlichen Jugendgeschichte ist die Liebesgeschichte nicht das Vordergründigste (aber durchaus nicht unwichtig). Und so ein bisschen Romantik hat noch keinem Jugendbuch geschadet.

Diesmal sei auch das Cover erwähnt: Endlich einmal gibt es wieder ein Jugendbuch-Cover, wie ich es vermisst habe. Atmosphärisch, dicht und eindeutig jugendlich - und ein willkommener Unterschied zu den inzwischen viel zu oft gesehenen immer gleichen Umschlaggestaltungen.

Ein wunderbar kurzweiliges Buch für die Ferien - am besten in Venedig genossen. Wer schon in Venedig war, wird sich in der Geschichte gleich zurechtfinden und den Kanalgeruch gleich wieder in der Nase haben.


Mein Dank an
Lübbe 



Samstag, 12. November 2011

"In English, please."

Immer öfter tauchen sie auf.
Immer mehr Blogs berichten über sie.
Immer schneller werden sie übersetzt.



Und auch hier, auf Blattgold, nehmen sie überhand. Die Rede ist natürlich von Büchern in englischer Originalfassung. Und damit ward die Idee in meinem Hirn geboren, auch jenen Lesern die Chance zu geben englische Bücher zu lesen, die sich da noch nicht so ganz herantrauen.
Natürlich, medienpräsente Bücher werden auch sehr schnell ins Deutsche übersetzt - warum also sich durch das englische Original quälen, wenn das doch so viel einfacher ist. Ich kenn da ein paar Gründe ...

-> der erste, und für mich wichtigste, ist jener: Gerade durch diese schnellen Übersetzungen leidet die Qualität enorm. Viel zu selten kommt die Übersetzung an das Original heran, was vor allem bei Büchern, die viel mit Sprache und Sprachmitteln arbeiten, schade ist.

-> des weiteren hilft jeder sich selbst, wenn er an seiner Englisch-Lesekompetenz arbeitet - und das so früh wie möglich (aber der Lernwert stehe hier nur am Rande)

-> zum Dritten ist es immer und jedes Mal wieder ein wundervolles Erlebnis, Bücher in einer anderen Sprache zu lesen; das ist eine Erfahrung, die Leseratten wohl nicht so gerne missen werden wollen


Wen die Idee, Bücher im englischen Original zu lesen, anlacht, wer mit einem der oben genannten Punkte etwas anfangen kann, der sei herzlich eingeladen, sich hier zu melden und eine "In English, please."-Runde mit mir zu starten.

In der Leserunde soll ein ausgewähltes Buch gemeinsam gelesen und besprochen werden. Es wird Hilfe beim Leseverständnis geben (und wenn es nur simple Vokabelfragen sind), es wird interpretiert, geschmachtet, verachtet - schlicht: kritisiert.



Liebe Anglophile und Anglophobe, Bibliophile und Abenteuerlustige, 

habt ihr Lust auf Bücher, Englisch, Gruppendiskussionen und neue Einblicke, dann meldet euch hier und sendet Namen (egal ob echt oder nicht) und Email-Adresse an blattgold.lesen@ymail.com.
Die Leserunde findet ab 5 Personen statt.
Sobald sich eine Gruppe gefunden hat, werde ich einige Bücher zur Wahl bekannt geben.

Ich freu mich auf euch und hoffentlich viele lustige Lesestunden,

Philia Libri


Freitag, 11. November 2011

Neuzugänge der Woche

Und diesmal war gar nicht ich schuld - Pan hat mir das von sich aus zugeschickt :)

(c) Pan
Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist du bereit für dieses Abenteuer?
Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor - doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben - und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inwzischen ist Jacob ein Teenager und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt.


Freitag, 4. November 2011

Neuzugänge der Woche

Ich hab dazu nur eines zu sagen: Fani ist schuld.


(c) Ballantine Books
Lia Habel, Dearly, Departed
Love conquers all, so they say. But can Cupid's arrow pierce the hearts of the living and the dead - or rather, the undead? Can a proper young Victorian lady find true love in the arms of a dashing zombie?
The year is 2195. The place is New Victoria - a high-tech nation modeled on the manners, mores, and fashions of an antique era. A teenager in high society, Nora Dearly is far more interested in military history and her country's political unrest than in tea parties and debutante balls. But after her beloved parents die, Nora is left at the mercy of her domineering aunt, a social-climbing spendthrift who has squandered the family fortune and now plans to marry her niece off for money. For Nora, no fate could be more horrible - until she's nearly kidnapped by an army of walking corpses.
But fate is just getting started with Nora. Catapulted from her world of drawing-room civility, she's suddenly gunning down ravenous zombies alongside mysterious black-clad commandos and confronting "The Laz," a fatal virus that riases the dead - and hell along with them. Hardly ideal circumstances. Then Nora meets Bram Griswold, a young soldier who is brave, handsome, noble ... and dead. But as is the case with the rest of his special undead unit, luck and modern science have enabled Bram to hold on to his mind, his manners, and his body parts. And when his bond of trust with Nora turns to tenderness, there's no turning back. Eventually, they know, the disease will win, separating the star-crossed lovers forever. But until then, beating or not, their hearts will have what they desire.
In Dearly, Departed, romance meets walking-dead thriller,spawning a madly imaginative novel of rip-rearing adventure, spine-tingling suspense, and macabre comedy that forever redefines the concept of undying love.


Uni-Lesestoff:

(c) Wordsworth Classics
Henry Fielding, Tom Jones
Tom Jones is widely regarded as one of the first and most influential English novels. It is certainly the funniest.
Tom Jones, the hero of the book, is introduced to the reader as the ward of a liberal Somerset squire. Tom is a generous but slightly wild and feckless country boy with a weakness for young women. Misfortune, followed by many spirited adventures as he travels to London to seek his fortune, teach him a sort of wisdom to go with his essential good-heartedness. [...]