Freitag, 27. Mai 2011

Neuzugänge der Woche

Bild & U4-Text (c) Plume
Savannah Levine, golden girl of the supernatural world, has nothing to lose and everything to prove ...
At twenty-one, Savannah levine - orphaned daughter of a notorious dark witch and a cutthroat sorcerer - is a motorcycle-riding jaw-dropper with a wide arsenal of spells at her fingertips. Witch her adoptive parents out of town, Savannah is let to run their de3tective ageny ... and is presented with a case she just can't turn down when a hot half-demon walks in with a murder mystery brimming with supernatural clues. The only problem is that no one thinks the once rebellious hell-raiser can handle things on her own. Savannah soon takes off for the remonte town with plenty to prove, and finds herself caught up in a web of lust, false identities, and dark forces that will force her to fight like she never has before.


Mittwoch, 25. Mai 2011

[Rezension] Laurie Faria Stolarz, Deadly Little Secret

Bild & U4-Text (c) Disney Hyperion
272 Seiten
Englisch
Trade Paperback
Disney Hyperion


Inhalt:
Some secrets shouldn't be kept ...
Until three months ago, sixteen-year-old Camelia's life had been fairly ordinary. Then a mysterious boy named Ben started junior year at her school and changed everything.
Rumored to be somehow responsible for his ex-girlfriend's death, Ben is immediately ostracized by everyone on the campus. Except for Camelia. Despite the rumors, she's inexplicably drawn to him ... and to his touch. But soon, Camelia is receiving eerie phone calls and strange packages with threatening notes. Ben insists she's in danger, and that he wants to help - but can he be trusted? She knows he's hiding something ... but he's not the only one with a secret.


Zum Buch:
Camelias Leben ist normal. Auch nachdem sie ein fremder Junge bei einem Autounfall rettet, ändert sich nicht viel. Gut, ihre Mutter ist auf einem Eco-Trip und ihre Freunde sind durchgeknallt - aber so ist das Leben und es ist gut so.
Dann aber taucht Ben auf ihrer Schule auf - eben jener Junge, der sie damals gerettet hat und dessen Berührung sich so ungewöhnlich angefühlt hat, das Camelia sie nicht vergessen kann. Ben aber behauptet, Camelia gar nicht zu kennen und verweigert jeglichen Kontakt. Allerdings nicht für lange. 
Während ein Unbekannter Camelia seltsame Bilder und Nachrichten zukommen lässt, verliebt sie sich immer mehr in Ben. Fragt sich nur, ob er wirklich seine Freundin ermordet hat (wie böse Zungen behaupten) und ob er es ist, der ihr Stalker-Nachrichten zukommen lässt.


Obwohl - oder gerade weil - Fantasy hier nur eine kleine Rolle spielt, wirkt die Geschichte rund und ausgereift. Die Handlung ist ernst, der Erzählstil locker-leicht.
Camelia ist zwar ein Controlfreak, dafür sind ihre Eltern und Freunde aber vollkommen schräg. Das trägt nicht selten zu einem kleinen Schmunzeln bei. Faszinierend dabei ist vor allem, dass gerade die abgedrehten Geschichten über Selbstbräuner-Eskapaden, peinliche Ehe-Rettungsversuche u.ä. wie nebenbei erzählt werden. Sie überschatten niemals die Haupthandlung, geben den Charakteren aber mehr Tiefe und der Geschichte mehr Humor.

Ben ist der typische mysteriöse Bad-Boy, dem die Mädchenherzen zufliegen. Zumindest Camelias fliegt ihm zu. Und das scheint irgendwie auch auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Aber natürlich weigert Ben sich zuerst, sich seine Gefühle einzugestehen, da er ein dunkles Geheimnis hütet. Aber keine Sorge, die Liebe siegt - irgendwie. Und irgendwie auch nicht.

Viel interessanter als die Fragen um Bens Hintergrund und Camelias Gefühle für ihn, ist die eigentliche Haupthandlung: Stalking.
Camelia bekommt seltsame Fotos, die zeigen, dass jemand sie rund um die Uhr beobachtet. Und dann ruft auch noch ein Unbekannter immer wieder an und droht ihr. Als ihr schließlich kleine Geschenke hinterlassen werden, wird Camelia richtig mulmig zumute. Doch sie kann ihren Eltern nichts davon erzählen, da diese selbst gerade mit Problemen zu kämpfen haben. Und so ignoriert sie die Sache so lange, bis es beinahe zu spät ist.

Flüssig geschrieben, interessanter Inhalt und liebenswerte Charaktere. Band 2 hat sich einen Platz auf meiner Wunschliste verdient.



Blattgold goes Facebook

(c) facebook
Nach langem Überleben nun doch: Mein Blog ist nun auf Facebook zu finden.
Dort hab ich die Möglichkeit, kurze Statusinfos zu posten und euch auf dem Laufenden zu halten.
Dann gibt's jetzt ja eigentlich nur noch eines: vorbeischauen!

Sonntag, 22. Mai 2011

[Rezension] Kelley Armstrong, The Gathering

Bild & U2-Text (c) Bantam
Darkness Rising 1
368 Seiten
Bantam


Inhalt:
Sixteen-year-old Maya is just an ordinary teen in an ordinary town. Sure, she doesn't know much about her background - the only thing she really has to cling to is an odd paw-print birthmark on her hip - but she never really put much thought into who her parents were or how she ended up with her adopted parents in this tiny medical-research community on Vancouver Island.
Until now.
Strange things have been happening in this claustrophobic town - from the mountain lions that have been approaching Maya to her best friend's hidden talent for "feeling" out people and situations to the sexy new bad boy who makes Maya feel ... different. Combine that with a few unexplained deaths and a mystery involving Maya's biological parents and it's easy to suspect that this town might have more than its share of skeletons in its closed.


Zum Buch:
Maya lebt in dem kleinen Ort Salmon Creek, der nur entstanden ist, weil sich dort eine medizinische Forschungsklinik niedergelassen hat. Rundherum gibt es nichts anders als Vancouver Island Wildnis.
Vor etwa einem Jahr ist Mayas beste Freundin bei einem Unfall gestorben und sie ist immer noch dabei, das zu verarbeiten. Seitdem scheint nichts mehr ganz richtig zu sein. Und dann kreuzen auch immer öfter Pumas ihren Weg - es ist beinahe, als würden diese ihre Nähe suchen. Als dann noch der mysteriöse neue Junge Rafe ihr Interesse an ihr zeigt und eine alte Frau sie aufgrund ihres pfotenförmigen Muttermals als Hexe und Skinwalker bezeichnet, ist das Chaos perfekt. Und was führt eigentlich die neugierige Reporterin in das kleine Kaff - und wieso ist sie so interessiert an den Jugendlichen in Mayas Alter?


Nach der Darkest Powers-Trilogie (The Summoning, The Awakening, The Reckoning) geht es nun endlich weiter mit der verwickelten Geschichte um übersinnlich begabte Jugendliche. Der erste Teil der Darkness Rising-Trilogie erzählt von Project Phoenix, einer weiteren Gruppe von Jugendlichen (neben Project Genesis aus der ersten Trilogie), die von einem medizinischen Forschungsinstitut heimlich gezüchtet und beobachtet wurden.

Maya ist von Grund auf anders als Chloe. Nicht nur ist sie älter, sie ist auch viel extrovertierter und mit ihrem Leben zufrieden, so wie es ist - mit Ausnahme des mysteriösen Todes ihrer besten Freundin. Außerdem nimmt sie kein Blatt vor den Mund und sagt ihre Meinung, wenn es ihr passt. Sie ist ein absoluter outdoor-Typ und verbringt ihre Freizeit am liebsten im Freien und bei ihren vielen Pflegetieren (verletzte Wildtiere, die sie gesund pflegt).
Es macht ihr nichts aus, adoptiert zu sein und kaum etwas über ihre indianischen Wurzeln zu wissen. Das ändert sich allerdings, als immer mehr seltsame Vorfälle sich häufen und sie sich langsam fragen muss, ob ihre Gene rein menschlich sind ...

Im ersten Teil der Trilogie wird nur klar, dass Maya eine Supernatural ist. Außerdem gibt es Andeutungen, dass auch ihr bester Freund Daniel den Übersinnlichen angehört - allerdings wird man noch weitgehend im Dunkeln gelassen. Generell geht es hier in deutlich langsameren Tempo zu als in der vorigen Trilogie, was allerdings recht gut zum neuen Project passt. Schließlich ging es in Project Genesis gerade um schnelle Entwicklung und das wurde auch durch den Erzählstil und die gehäufteren Handlungsstränge deutlich gemacht.
Interessant ist auch, dass Armstrong sich entschieden hat, in The Gathering wieder in erster Person zu erzählen, statt wie in Darkest Powers in dritter.

Es gibt eine ganze Menge Andeutungen zur ersten Trilogie, aber auch zu Teilen aus Armstrongs Women of the Otherworld-Serie, so werden etwa die Cabals genannt, die eine Art Supernatural-Mafia darstellen.

Ich bin gespannt, was der nächste Teil bringt und warte ungeduldig bis Frühjahr 2012. Sehr ungeduldig.



Samstag, 21. Mai 2011

[Rezension] Beth Revis, Across the Universe

Bild und U4-Text (c) Razorbill
416 Seiten
Trade Paperback
Razorbill


Inhalt:
Amy has left the life she loves for a world 300 years away.
Trapped in space and frozen in time, Amy is bound for a new planet. But fifty years before she's due to arrive, she is violently woken, the victim of an attempted murder. Now Amy's lost on board and nothing makes sense - she's never felt so alone.
Yet someone is waiting for her. He wants to protect her - and more if she'll let him.
But who can she trust amidst the secrets and lies?
A killer is out there - and Amy has nowhere to hide ...


Zum Buch:
Amy macht die schwerste Entscheidung ihres Lebens, als sie ihr Leben wie sie es kennt aufgibt, um mit ihren Eltern 300 Jahre lang eingefroren durch das Weltall in eine neue Welt zu fliegen. Die Zukunft dort ist ungewiss - nur eines ist klar: es wird nie wieder so sein, wie es einmal war.
Jahrhunderte später entdeckt der sechzehnjährige Elder die eingefrorenen Menschen im Bauch des Schiffes und ist sofort fasziniert von Amys rotem Haar und ihrer hellen Haut. An Bord der Godspeed gibt es nämlich keine kulturellen Unterschiede. Es herrscht Monoethnizität.
Als Amy plötzlich aus dem eisigen Koma aufgeweckt wird, kennt keiner den Grund dafür - doch Elder beschließt, dem Mädchen zu helfen. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer die Eingefrorenen auftaut und dabei in Lebensgefahr bringt. Währenddessen hat Amy damit zu kämpfen, sich in der Gesellschaft der Godspeed zurechtzufinden, denn sie ist die einzige, die nicht hineinpasst. Und ihr wird schon bald bewusst, dass etwas an Bord ganz gewaltig schief gelaufen ist, während sie in jahrhundertelangem Schlaf lag.


Across the Universe ist so spannend wie faszinierend. Die Idee lädt zu eigenen Überlegungen ein und die Geschichte selbst dürfte wohl kaum einen Leser locker lassen.

Amys Situation ist nicht nur schwer vorstellbar, sondern auch beängstigend. Im Grunde ist sie ein normales Mädchen, dass sich trotz aller Ungewissheiten dazu entschieden hat, ihr Leben mit ihrer Familie zu verbringen. Als sie zu früh aufgeweckt wird, weiß sie, dass sich dieser Wunsch wohl nie erfüllen wird. Man kann gut Amys Panik und Angst nachvollziehen - schließlich muss sie wahrscheinlich ihr restliches Leben eingeschlossen in einem Raumschiff verbringen, in dem sie nicht nur niemanden kennt, sondern auch noch negativ hervorsticht. Und sie hat Angst, dass ihren Eltern dasselbe wie ihr angetan wird und diese nicht früh genug aus der konservierenden Flüssigkeit gerettet werden können.

Die Gesellschaft, in der Elder lebt, unterscheidet sich maßgeblich von unserer. Die Struktur ähnelt stark einer Diktatur und alles wirkt seltsam - vom Mangel an Unterschieden bis zur Teilnamslosigkeit der Einwohner. Elder kennt das Leben nicht anders, dennoch sehnt er sich nach mehr und ist begeistert von Amys Andersartigkeit. Amy öffnet ihm die Augen für all das, was auf der Godspeed nicht stimmt und bestätigt seine eigenen Zweifel.

Beth Revis befasst sich nicht nur mit einer möglichen Zukunft, sie spielt auch mit dem Gedanken von Revolution und stellt eine Möglichkeit dar, welche Entscheidungen Menschen treffen, wenn sie in engen Raum eingesperrt und mit einer unerwarteten Situation konfrontiert sind. Heraus kommt eine verkorkste Gesellschaft, die zwar funktioniert und zweckmäßig ist, in der den Menschen aber jegliche Freiheiten und eigenen Gedanken abgesprochen werden. Alles wird kontrolliert und durch ein Netz von Lügen gestützt.
Kleine Anzeichen von Rebellion gibt es zwar, aber diese sind gering und hauptsächlich von Elder getragen, bis Amy kommt, die natürlich nicht mit all den Lügen aufgewachsen ist und weiß, dass es Alternativen gibt.

Erschreckend und nichts für klaustrophobische Gemüter. Eine von vorne bis hinten spannende Geschichte, die überzeugt.





Freitag, 20. Mai 2011

Neuzugänge der Woche

Bild und U4-Text (c) Pan
Überraschend von Pan eingetroffen:
Beim Anblick ihres rotgoldenen Harres, das ihr Gesicht wie ein Heiligenschein umrahmte, durchfuhr es ihn wie ein blitz.
Die Frau berührte Calder Herz, so vertraut wirkte sie, obwohl er wusste, dass er ihr nie zuvor begegnet war.
Calder ist ein Seelenhüter, der den Menschen seit über 300 Jahren die Tür in das Leben nach dem Tod öffnet. Doch als er eines Tages das Zimmer eines kranken Jungen betritt, geschieht etwas Unerwartetes: Er verliebt sich auf den ersten Blick an die am Bett wachende, bildschöne Alexandra. Calder ist überzeugt: Sie ist seine Seelenverwandte! Er bringt es nicht übers Herz, der jungen Frau weh zu tun, und schenkt dem Kind das Leben. Von nun an kann Calder die Schönheit Alexandras nicht mehr vergessen. Aber um sie wiederzusehen, muss er die uralten Gesetze der Seelenhüter brechen - mit fatalen Folgen.


Bild und U4-Text (c) Weltbild
Christopher Ross, Die Schlucht der Wölfe
New York, 1891: Die junge Mattie Austin antwortet auf die Anzeige eines Ranchers aus Montana, der eine Frau sucht. Bald darauf steht sie auf dem Bahnhof von Blackfoot, einem vergessenen Nest. Rancher Jacob entpuppt sich als nörgelnder Haustyrann. Doch Mattie lässt sich nicht unterkriegen. Langsam kommen sie und Jacob sich näher. Doch dann bringt der Winter ein Wolfsrudel nach Montana ...



Bild und U4-Text (c) Weltbild
William Dietrich, Das ägyptische Amulett
Paris, 1798. Alles beginnt mit einem Kartenspiel, bei dem der amerikanische Abenteurer Ethan Gage ein altes ägyptisches Amulett gewinnt. Das geheimnisvolle Artifakt bringt seinem neuen Besitzer gedoch nicht viel Segen, denn kruz darauf ist ihm die halbe Stadt auf den Fersen, nicht zuletzt die Polizei. Unschuldig des Mordes bezichtigt, bleibt Ethan nur die Flucht. Er schließt sich Napoleons Ägyptenfeldzug an und gelangt mit dem Tross des Generals in das Land der Pharaonen. Doch bald muss er feststellen, dass er von einer Gefahr nur in eine noch weitaus größere gestolpert ist ...



Bild und U4-Text (c) flux
Simone Elkeles, How to Ruin My Teenage Life
(juhuuuu!)
What's a girl to do when EVERYONE is conspiring to ruin her life???
My name is Amy Nelson-Barak and I'm seventeen years old. Here's my life right now: new step-dad, new step-sib on the way, new living sitch with my real dad (resulting in annoying new neighbor boy). Real boyfriend inconveniently living in different country (Israel). Forced entry into job marked due to small misunderstanding re: my dad's credit card plus romantic indiscretions of one very irresponsible (but adorable) dog.


Bild und U4-Text (c) Harlequin Teen
Maria V. Snyder, Inside Out
"Imagine every space in this room filled with people. Constantly being jostled and pushed. In the lower levels there is no quiet place. No peace. To a scrub, this room is paradise."
I drew a deep breath. I'd spoken more in one burst to this stranger whose room I'd invaded than anyone else in weeks. And with a single word he yould alert the Pop Cops and send me to the Chomper. We stared at each other for a few heartbeats. 
Before I could retreat he said, "My name's Riley Narelle Ashon. Any time you need peace, you're welcome to use my hideaway."

Keep Your Head Down.
Don't Get Noticed.
Or Else.

I'm Trella. I'm a scrub. A nobody. One of thousands who work the lower levels, keeping Inside clean for the Uppers. I've got one friend, do my job and try to avoid the Pop Cops. So what if I occasionally use the pipes to sneak around the Upper leves? The only neck at risk is my own ... until I accidentally start a rebellion and become the go-to girl to lead a revolution.


Bild & U4-Text (c) speak
Lisa Cach, Wake Unto Me
I see him in my dreams, this mysterious boy. He comes from
a different time,
a different place,
a different reality.
But there is something that connects us. We are supposed to be together - bound by the heart of another.
But that's not possible ...
or is it?

Donnerstag, 19. Mai 2011

[Rezension] Simone Elkeles, How to Ruin a Summer Vacation

Bild und U4-Text (c) flux
240 Seiten
Trade Paperback
ca. 7,10 €
flux


Inhalt:
Moshav? What’s a moshav? Is it “shopping mall” in Hebrew? I mean, from what Jessica was telling me, Israeli stores have the latest fashions from Europe. That black dress Jessica has is really awesome. I know I’d be selling out if I go with the Sperm Donor to a mall, but I keep thinking about all the great stuff I could bring back home.

Unfortunately for 16-year-old Amy Nelson, “moshav” is not Hebrew for “shopping mall.” Not even close. Think goats, not Gucci.
Going to Israel with her estranged Israeli father is the last thing Amy wants to do this summer. She’s got a serious grudge against her dad, a.k.a. “Sperm Donor,” for showing up so rarely in her life. Now he’s dragging her to a war zone to meet a family she’s never known, where she’ll probably be drafted into the army. At the very least, she’ll be stuck in a house with no AC and only one bathroom for seven people all summer—no best friend, no boyfriend, no shopping, no cell phone…
Goodbye pride—hello Israel. 


Zum Buch:
Jahrelang hatte Amy kaum Kontakt zu ihrem israelischen Vater (abgesehen von Geburtstags-Besuchen und Anrufen). Nun will er sie mit einem Mal mit in seine Heimat nehmen - und das für den gesamten Sommer! Amy ist entsetzt und sträubt sich mit aller Macht. Doch nichts hilft, sie muss in ein Land, das ihr suspekt ist und zu einer Familie, die sie nicht kennt.
Doch dort ist es ganz anders, als sie gedacht hat. Okay, die Leute haben komische Namen (O'Snot, Moron ...) und Schafe scheren zählt auch nicht zu Amys Lieblingsbeschäftigungen - dennoch findet sie Freunde und erkennt, dass kulturelle Unterschiede gut sein können und viel Platz für neue Erfahrungen lassen. Außerdem gibt es auch in Israel heiße Typen ... wie den grummeligen Avi.


Lustig, kontrovers, einfühlsam - das ist dieser Roman und noch mehr. Und dabei bietet er auch noch ein absolut stimmiges Gesamtkonzept. So wünscht man sich unterhaltende YA-Literatur.

Amy ist alles andere als perfekt. Sie ist ein nörgelnder, verwöhnter Teenager, der auf Veränderungen gar nicht gut reagiert. Sie ist aber auch äußerst schlagfertig, willensstark und humorvoll. Zu jeder Situation fällt ihr ein passender Spruch ein und sie lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Gerade diese vielen verschiedenen Facetten machen Amy realistisch und liebenwert - und die Welt durch ihre Augen umso lustiger.
Amys Herkunft - halb Israelin, halb Amerikanerin - machen ihr das sowieso schon recht unsichere Teenager-Leben noch ein bisschen schwerer. Dabei helfen der stets abwesende Vater und der neue Freund ihrer Mutter (Marc with a "c") auch nicht gerade. Amy muss herausfinden, wer sie ist und - noch wichtiger - wer sie sein möchte.

Ein interessanter Aspekt der ganzen Geschichte ist vor allem die Beziehung zwischen Amerika und Israel. Die ist ja mit Vorurteilen behaftet und Amy fällt es zu Beginn gar nicht so einfach, diese über Bord zu werfen. Doch sie merkt auch bald, dass es Vorurteile auch auf der anderen Seite gibt und gibt ihr bestes, um diese nicht zu bewahrheiten (mit Ausnahme derer, die sie als positiv ansieht).
Mit diesem Thema hat sich Elkeles in ein recht brisantes Gebiet gewagt - welches sie sehr gut aufbereitet und darstellt, ohne sich zu sehr in den Differenzen zu verlieren, sondern vielmehr, indem sie Gemeinsamkeiten aufzeigt.

Im Ganzen weist der Roman großen und großartigen Unterhaltungswert auf. Die Geschichte ist äußerst dicht, ohne gedrungen zu wirken, wobei die Seitenzahl doch eher gering ist (und damit kann das Buch locker innerhalb eines Tages gelesen werden).
Besonders gut gefällt mir auch dcr Titel der Trilogie - "How to Ruin ...", allein der zeigt schon, was hier Programm ist.

Einfach perfekte YA-Literatur und sehr empfehlenswert als Sommerlektüre, sollte jemand schon auf der Suche sein.



Samstag, 14. Mai 2011

Neuzugänge der Woche

Bild und Inhaltsangabe (c) flux
Schon gelesen - super! Ich warte nur noch, dass der zweite Teil geliefert wird ...
Moshav? What’s a moshav? Is it “shopping mall” in Hebrew? I mean, from what Jessica was telling me, Israeli stores have the latest fashions from Europe. That black dress Jessica has is really awesome. I know I’d be selling out if I go with the Sperm Donor to a mall, but I keep thinking about all the great stuff I could bring back home.
Unfortunately for 16-year-old Amy Nelson, “moshav” is not Hebrew for “shopping mall.” Not even close. Think goats, not Gucci.
Going to Israel with her estranged Israeli father is the last thing Amy wants to do this summer. She’s got a serious grudge against her dad, a.k.a. “Sperm Donor,” for showing up so rarely in her life. Now he’s dragging her to a war zone to meet a family she’s never known, where she’ll probably be drafted into the army. At the very least, she’ll be stuck in a house with no AC and only one bathroom for seven people all summer—no best friend, no boyfriend, no shopping, no cell phone…
Goodbye pride—hello Israel. 


Und eine kleine Jokers-Bestellung ;-) Da war auch noch ein Hunde-Erziehungsbuch und ein Duden: Gute Reden - kurz gefasst (das Heftl gratis) dabei.
Bild und Inhaltsangabe (c) Ravensburger
"Es ist wahrhaftig passiert. Als ich endlich in die Schule komme, bin ich wie überzuckert, kurz vorm Durchdrehen. Mr Mann sitzt mit den anderen Lehrern in der Cafeteria. Hoffentlich sieht er mich. Ich betrachte seinen Mund, während er redet, kaut, lächelt - so schön. Jetzt ist es auf eine Art auch mein Mund. Jetzt sind es meine Lippen, meine Zähne, meine Zunge. Wie kann er sie benutzen, ohne auch ein Stück von mir zu berühren? Heute, im Tageslicht besehen, weiß ich gar nicht mehr, ob ich mir meiner neuen Wirklichkeit sicher sein kann. Der Raum zwischen uns, die Leere, könnte ein Beweis dafür sein, dass der gestrige Abend ein Traum war."


Bild und Inhaltsangabe (c) cbt
Saffa schob die Büsche zur Seite. Über Mion senkte sich ein Schleier pulsierenden Grauens. Unter den Büschen lag kein Fuchs. Es war kein Tier. Starr vor Entsetzen blickten sie auf einen Jungen hinab.
Seit sich die Tyrannen von Wynter der dunklen Magie des Rabenmonds bedienen, können sie die Gestalt von Tieren annehmen und sind unsterblich. Ihre grausame Herrschaft scheint für die Ewigkeit - bis Lyrian, der Thronfolger, sein Herz an das Ruinenmädchen Mion verliert. Denn Mion ist gekommen, das Schicksal der Welt zu verändern ...



Und heute noch ein paar abgeholt:
Bild und Inhaltsangabe (c) Avon
C.L. Wilson, Lady of Light and Shadows
She feared the dark visions and the magic within her. And she dreamed of the miraculous love that could save her.
Like an enchanted fairy tale prince he stepped from the sky to claim her - the Fey King, her destiny, her one and true love. But behind the mesmerizing beauty of Rain's violet eyes Ellysetta saw the passionate hunger of the beast ... and a sorrow, deep and ancient, that she alone could heal. Only for im would she embrace the fightening power that dwells within her. Only with him at her side could she confront the shadows that haunt her soul. For an epic battle looms on the horizon - and only united can they hope to turn back the armies of the darkness.


Bild und Inhaltsangabe (c) Avon
C.L. Wilson, King of Sword and Sky
One passion coult unite them.
One enemy could destroy them.
Rain, the proud and haunted Fey King, risked everything to follow his heart and his destiny to Ellysetta - his trumate, his love, the woodcarver's daughter who possessed miraculous gifts she did not understand. He defied the nobles of Celiera to claim her, battled demons and Elden mages to wed her. And now he must protect her - and his imperiled kingdom - with magic, steel, and scorching flame. For his soul-kin, the magical tairen, are dying, and only the Fey King's bride can save them ... if Rain can help his beloved embrace the magic within her and forge the unbreakable bond of passion and power necessary to save her soul.


Bild und Inhaltsangabe (c) Avon
C.L. Wilson, Queen of Song and Souls
Two lovers, two hearts, one soul.
Only joined can they be truly complete.
Only joined can they survive the darkness.
The Fey King Rain and his truemate Ellysetta share a passionate love unrivaled in the history of their world - and a forbidden power that made them outcasts from the Fading Lands. As war looms and the evil mages of Eld threaten to rip their world asunder, they must fight to defend the very kingdom and pople who reviled them.
Only by trusting completely in their love - and in themselves - can Rain and Ellysetta hope to defeat the gathering forces of Darkness. But it will take more than the strength of their devotion to endure. They must unlock the secrets of the past and find the courage to embrace the dangerous destiny that awaits them. Only they can save their world, but that victory might cost them their lives.


Bild und Inhaltsangabe (c) Arena
Eddy C. Bertin, Valentina und Der Fluch der Vampirkatzen
Valentina ist verzweifelt. Der Tod ihrer Mutter hat sie völlig aus der Bahn geworfen. Sie glaubt, dass ihre übernatürlichen Fahigkeiten den Unfall mitverursacht haben, und wird deshalb von dunklen Albträumen gequält. Sie verschließt sich selbst vor ihren Freunden. Doch die lassen sich nicht abschütteln und es dauert nicht lange, da bemerken Anton, Vicki und Freddie mit Schrecken, dass ihre Freundin Valentina von einer dunklen Macht bedroht wird. Mutig beschließen sie, Valentina zu retten. Aber welche Rolle spielt der unheimliche Komet Ghelai Scorpius? Und sind die merkwürdigen Wesen in dem verlassenen Gutshaus wirklich Vampire - oder noch etwas viel Schrecklicheres?


Bild und Inhaltsangabe (c) Harper
Kelley Armstrong, The Gathering
E.n.d.l.i.c.h.
Sixteen-year-old Maya is just an ordinary teen in an ordinary town. Sure, she doesn't know much about her background - the only thing she really has to cling to is an odd paw-print birthmark on her hip - but she never really put much thought into who her parents were or how she ended up with her adopted parents in this tiny medical-research community on Vancouver Island.
Until now.
Strange things have been happening in this claustrophobic town - from the mountain lions that have been approaching Maya to her best friend's hidden talent for "feeling" out people and situations to the sexy new bad boy who makes Maya feel ... different. Combine that with a few unexplained deaths and a mystery involving Maya's biological parents and it's easy to suspect that this town might have more than its share of skeletons in its closed.

[Monatsstatistik] April 2011

Wird mal Zeit, dass ich die nachreiche +hust+

Gelesen: 8 Bücher
3448 gelesene Seiten
Durchschnittliche Bewertung: 4,38 Schmetterlinge

30.04.2011 Personal Demon - Kelley Armstrong
25.04.2011 No Humans Involved - Kelley Armstrong
22.04.2011 Cape Storm - Rachel Caine
19.04.2011 Matched - Ally Condie
17.04.2011 Lord of the Fading Lands - C.L. Wilson
14.04.2011 Intertwined - Gena Showalter
04.04.2011 Leaving Paradise - Simone Elkeles
03.04.2011 Das Lied der Banshee - Janika Nowak


Neuzugänge: 7
davon gekauft (ALLE!)
Anne Bishop, Blutsherrschaft
Sydney Croft, Geliebte des Sturms
Simone Elkeles, Perfect Chemistry
Rachel Caine, Ghost Town
C.L. Wilson, Crown of Crystal Flame
Simone Elkeles, How to Ruin Your Boyfriend's Reputation
Simone Elkeles, Return to Paradise


Highlight im April
Gar nicht so einfach diesmal ...

(c) flux

Musiktipp
(c) Polydor Ltd.

Fazit
Es geht bergauf. Endlich hab ich mal wieder ein paar Bücher mehr gelesen. Ich bin zwar längst nicht bei meinem sonstigen Standard, aber ich bin ganz zufrieden.
Die Bücher waren im Durchschnitt ganz gut und angenehmen zu lesen und es war keine wirkliche Enttäuschung dabei.

Sonntag, 8. Mai 2011

To be Continued ... #2

hier werden Fortsetzungen von Serien/ Mehrteilern rezensiert


(c) R
Rachel Caine, Cape Storm (Weather Warden 8)
1. Ill Wind 2. Heat Stroke 3. Chill Factor 4. Windfall 5. Firestorm 6. Thin Air 7. Gale Force 9. Total Eclipse

Rasant und spannend wie immer geht es auch im achten Teil der Reihe zu Gange. Cape Storm schließt, wie gewohnt, direkt an den Vorgänger an. Und irgendwie macht das auch den Charme der Serie aus.

Jo hat sich mal wieder in Schwierigkeiten gebracht. Auf der Suche nach Bad Bob reist sie nun über das Meer, auf der Flucht vor einem riesigen Tornado. Super. Nebenbei muss sie auch noch mit ihrem Dämonenmal kämpfen, dass immer wieder droht, sie zu bösen Taten zu animieren. Besonders blöd ist das, da Jo nach ihrer Zeit als Djinn noch mächtiger geworden ist und um einiges gefährlich.
Und dabei wollte sie nur in Ruhe ihren geliebten Djinn David heiraten und vielleicht auf Flitterwochen fahren.

Das schöne an Rachel Caines Büchern ist vor allen Dingen die rasante Erzählart und der dichte Zeitrahmen. Die Dinge geschehen in unglaublich kurzer Zeit und damit ist es auch unmöglich, Langeweile aufkommen zu lassen. Und obwohl ich Jo nun schon recht gut kenne (nach sieben vorhergehenden Büchern) lerne ich immer wieder etwas Neues über sie und sie wird mir immer sympathischer. Kurzum, ich mag sie einfach. Sie bleibt optimistisch und sarkastisch in jeder Situation und nimmt das Leben, wie es kommt.
Langsam aber doch lässt sich übrigens hier schon das endgültige Finale erkennen, das es dann in Total Eclipse geben wird.
Ganz im Stile der Reihe gibt es auch hier ein finales Showdown, auf das man sich freuen kann und keinen furchtbaren Cliffhanger.

Wie die Vorgänger: Lesenswert!



(c) Bantam
Kelley Armstrong, No Humans Involved (Women of the Otherworld 7)
1. Bitten 2. Stolen 3. Dime Store Magic 4. Industrial Magic 5. Haunted 6. Broken 8. Personal Demon 9. Livin with the Dead 10. Frostbitten 11. Waking the Witch 12. Spell Bound

Kelley Armstrong schreibt die beste Urban/ Contemporary Fantasy, die ich kenne. Das gilt auch für diesen Roman, der mit gewohnter Qualität, faszinierenden Charakteren und spannenden Handlungswendungen glänzt.

Diesmal geht es um Jaime Vegas, ihres Zeichens Nekromantin und TV-Medium. Gemeinsam mit anderen Medien soll sie in einem Haus den Geist Marilyn Monroes beschwören - vor laufenden Kameras. Kein Problem eigentlich. Doch dann spürt Jaime die Anwesenheit anderer Geister, zu denen sie aber keinen Kontakt aufnehmen kann. Und es ist bald klar: Da stimmt etwas nicht. Gemeinsam mit Werwolf-Alpha Jeremy heftet sie sich an die Spuren eines von Menschen geführten Magie-Zirkels.

Endlich bekommt auch Jaime die Chance ihre Geschichte zu erzählen - und die ist es wert, gelesen zu werden. Vor allem aber hat mich überrascht, wie viel Einblick Armstrong in Jeremys wahres Wesen gibt. Der ist schließlich schon aus den Elena-Büchern bekannt (Bitten, Stolen, Broken und danach Frostbitten), dort allerdings als verantwortungsbewusster Alpha und eine Quelle der Ruhe und Kraft für Elena und Clay. Mit Jaime zeigt Jeremy mal eine andere Seite von sich - eine ausgelassene, jugendliche - ja - erotische. Fand ich schön und faszinierend. 
Was mir immer gut gefällt, sind auch die sporadischen Einblicke, die man in das Leben der anderen Charaktere der Reihe bekommt. So etwa gibt es ein paar Informationen über Elenas und Clays Zwillinge Kate und Logan.
Ansonsten ist der Hauptplot wie immer äußerst spannend und mitreißend. Es gibt schöne Wendungen und genug Blut um das ganze ordentlich dreckig wirken zu lassen. 

Toll, spannend, perfekt. Wer noch nicht zu dieser Reihe gegriffen hat, sollte das unbedingt nachholen.



(c) Bantam
Kelley Armstrong, Personal Demon (Women of the Otherworld 8)

Band 8 führt uns direkt zu Hope Adams, die schon Jaime in deren Abenteuer geholfen hat. 

Die junge Halbdämonin nimmt einen Auftrag von Cabal-Chef Benicio Cortez an, um ihre Schulden abzuarbeiten. Sie soll sich undercover in eine der Cabal feindliche Gruppe einschleichen und diese ausspionieren. Dabei stürzt Hope sich in einige Gefahren, die letztendlich auch Vielleicht-Liebhaber (und Werwolf) Karl Marsten ins Spiel bringen. Gemeinsam versuchen die beiden aufzudecken, was wirklich in besagter Gruppe vorgeht.

Erwähnenswert, da eine Premiere, ist diesmal die Erzählperspektive. Normalerweise schreibt Armstrong aus der Ich-Perspektive. Das tut sie zwar diesmal auch, allerdings wechseln sich dabei Hope und Lucas Cortez (Sohn von Benicio Cortez und Mann von Paige Winterbourne) ab. Das hat vor allem den Vorteil, dass der Leser tiefere Einblicke in die Vorgänge der Cabal bekommt und somit auch Lucas ambivalente Beziehung zu seinem Vater und dessen Unternehmen versteht.
Außerdem taucht auch einer auf, mit dem man sonst nicht viel zu tun hatte: Karl Marsten. Tatsächlich hatte der werwölfische Juwelendieb schon einen Auftritt in No Humans Involved. Nun tritt er wieder in Aktion und dabei wird bald klar, dass hinter dem kühlen Mann eine Person mit Gefühlen steckt. Besonders schön die Beziehung zwischen Karl und Hope, die sich hier entwickeln darf.

Ganz in der Tradition der Vorgänger. Lesen!



(c) Bantam
Kelley Armstrong, Living with the Dead (Women of the Otherworld 9)

Dieser Band hebt sich deutlich von den anderen Büchern der Reihe ab. Nicht nur ist diesmal eine Frau ohne Superkräfte im Fokus, es wechseln auch die Sichten zwischen gleich 5 (!) Protagonisten. Und: Diesmal wird in dritter Person geschrieben. 

Robyn Peltier hat kürzlich ihren Mann verloren. Mit 29 Jahren Witwe zu sein ist nicht gerade das, was Robyn sich für ihr Leben gewünscht hat. Um den Todesfall zu verarbeiten, zieht sie nach L.A. und nimmt einen Job als PR-Agentin an. Doch dann wird ihre Klientin ermordet und Robyn ist die Hauptverdächtige. In einer Hetzjagd zwischen wahrem Mörder und Polizeit, versucht sie ihren Namen rein zu waschen. Dabei bekommt sie Hilfe von ihrer besten Freundin Hope, deren Freund Karl und dem couragierten Polizisten Finn.

Ja, dieser Band unterscheidet sich in jeder Linie von den Vorgänger. So ungewohnt das auch zu Beginn war, man freundet sich doch schnell mit dem neuen Stil an. Vor allem da dieser es schafft, die Geschichte noch spannender und zu einer Art supernaturalen Thriller zu machen - das sind zwar Armstrongs Bücher sonst auch, hier aber noch wirkungsvoller.
Die Geschichte wird ausführlicher, das Schema größer. Es sind mehr Personen involviert und damit erfährt auch der Leser um einiges mehr. So wird beispielsweise auch Licht in die Nast-Cabal gebracht (Kristof Nast war der Vater von Junghexe Savannah, nun Pflegekind von Paige und Lucas). Und eine neue supernaturale Rasse wird vorgestellt: Clairvoyants. Die können Menschen quasi überall im eigenen Kopf beobachten und so herausfinden, wo sich diese befinden.

Ungewohnter Stil, dafür aber gewohnt gut. 


Sonntag, 1. Mai 2011

The Movies ... April

Nachdem ich in letzter Zeit doch recht oft ins Kino schlürfe, dachte ich: Ach, mach doch gleich eine neue Kategorie und teile deine Erkenntnisse. Das sind sie also für April.


(c) Constantin Film
The King's Speech
118 Minuten, mit Colin Firth, Geoffrey Rush und Helena Bonham Carter, Regie: Tom Hooper
Wie George VI sein Stottern überwand und lernte, König zu sein. Faszinierend zu verfolgen und in jeder Hinsicht stimmig. Wunderschöne Bilder, passende Atmosphäre, großartige Schauspieler. Colin Firth brilliert in jeder Hinsicht, Geoffrey Rush nimmt sofort für sich ein. Glaubwürdig und wunderbar harmonisches Schauspielerpaar.
Es fehlt weder an Humor, noch an Ernsthaftigkeit. Verdienter Oscar-Gewinner.
Unbedingt im Original ansehen - denn gerade die Sprache macht den Film aus.



(c) Walt Disney
I am Number Four
110 Minuten, mit Alex Pettyfer, Regie: D. J. Caruso
Als attraktives Alien lebt John auf der Erde in ständiger Angst vor den Wesen, die seinen Heimatplaneten überfallen und seine Art beinahe ausgelöscht haben. Begleitet wird er von seinem persönlichen Bodyguard - für die Öffentlichkeit: seinem Vater.
Es kommt klassisch: John verliebt sich in die Schöne, Sanfte, Unschuldige und ist das Weglaufen leid. Ein Kampf mit den Verfolgern ist vorprogrammiert.
Nette Cliché-Story mit beeindruckenden Effekten und viel Blabla. Kann man mögen, muss man nicht. Macht aber Spaß. Ich habe viel gelacht und auch wenn es sich bestimmt nicht um den besten Film des Jahres handelt, sorgt er für Kurzweile.



(c) Universal Pictures
Paul
104 Minuten, mit Simon Pegg und Nick Frost, Regie: Greg Mottola
Bei Simon Pegg und Nick Frost ist Lachen sowieso vorprogrammiert. Paul macht als Alien schräge, aber gute Figur und fällt durch alienhaften Exibistionismus auf. Diesmal räumt das komische Duo mit dem Alienfilm-Genre auf und wie gewohnt handelt es sich nicht um reine Parodie, sondern zeitgleich um einen Film, der für sich alleine stehen kann.
Leider nicht so gut wie Shaun of the Dead oder Hot Fuzz. Dennoch bleibt eine Erkenntnis hängen: "Three titts? Awesome!"



(c) Constantin Film
Beastly
86 Minuten, mit Alex Pettyfer und Vanessa Hudgens, Regie: Daniel Barnz
Die Schöne und das Biest im zeitgenössischen Setting. Buchverfilmung. Süß, aber das Buch hat bei weitem mehr Charme. Die Hauptdarsteller sind leider kaum erwähnenswert, dafür aber Mary-Kate Olsen als böse Hexe - super Kostüme und herrlich böses Lächeln. Und Kyles Biest-Makeup war super. Das Landhaus seines Vaters hätte ich bitte gerne.



(c) Paramount
Thor
115 Minuten, mit Chris Hemsworth, Natalie Portman und Anthony Hopkins, Regie: Kenneth Branagh
Als Teil der Vorstellungsrunde der Avengers zeigt sich Thor nach Hulk, Ironman (und wen ich jetzt vergessen haben sollte - zählt Wolverine?).
Als erstes und ganz wichtig: Schenkt mir jemand bitte sexy Chris Hemsworth? Den nehm ich dankend. Leider ist der aber auch der einzige, der den Film wirklich sehenswert macht. Gar nicht anfreunden konnte ich mich mit dem eher modern anmutenden Asgard, das irgendwie aus Hochhäusern zu bestehen schien. Aber gut. Böser Bruder Loki war immerhin wirklich fies böse und war toll anzusehen. Lieblingsstelle: Als Thor in die Tierhandlung geht und nach einem Pferd als Transportmittel fragt.