Sonntag, 22. Mai 2011

[Rezension] Kelley Armstrong, The Gathering

Bild & U2-Text (c) Bantam
Darkness Rising 1
368 Seiten
Bantam


Inhalt:
Sixteen-year-old Maya is just an ordinary teen in an ordinary town. Sure, she doesn't know much about her background - the only thing she really has to cling to is an odd paw-print birthmark on her hip - but she never really put much thought into who her parents were or how she ended up with her adopted parents in this tiny medical-research community on Vancouver Island.
Until now.
Strange things have been happening in this claustrophobic town - from the mountain lions that have been approaching Maya to her best friend's hidden talent for "feeling" out people and situations to the sexy new bad boy who makes Maya feel ... different. Combine that with a few unexplained deaths and a mystery involving Maya's biological parents and it's easy to suspect that this town might have more than its share of skeletons in its closed.


Zum Buch:
Maya lebt in dem kleinen Ort Salmon Creek, der nur entstanden ist, weil sich dort eine medizinische Forschungsklinik niedergelassen hat. Rundherum gibt es nichts anders als Vancouver Island Wildnis.
Vor etwa einem Jahr ist Mayas beste Freundin bei einem Unfall gestorben und sie ist immer noch dabei, das zu verarbeiten. Seitdem scheint nichts mehr ganz richtig zu sein. Und dann kreuzen auch immer öfter Pumas ihren Weg - es ist beinahe, als würden diese ihre Nähe suchen. Als dann noch der mysteriöse neue Junge Rafe ihr Interesse an ihr zeigt und eine alte Frau sie aufgrund ihres pfotenförmigen Muttermals als Hexe und Skinwalker bezeichnet, ist das Chaos perfekt. Und was führt eigentlich die neugierige Reporterin in das kleine Kaff - und wieso ist sie so interessiert an den Jugendlichen in Mayas Alter?


Nach der Darkest Powers-Trilogie (The Summoning, The Awakening, The Reckoning) geht es nun endlich weiter mit der verwickelten Geschichte um übersinnlich begabte Jugendliche. Der erste Teil der Darkness Rising-Trilogie erzählt von Project Phoenix, einer weiteren Gruppe von Jugendlichen (neben Project Genesis aus der ersten Trilogie), die von einem medizinischen Forschungsinstitut heimlich gezüchtet und beobachtet wurden.

Maya ist von Grund auf anders als Chloe. Nicht nur ist sie älter, sie ist auch viel extrovertierter und mit ihrem Leben zufrieden, so wie es ist - mit Ausnahme des mysteriösen Todes ihrer besten Freundin. Außerdem nimmt sie kein Blatt vor den Mund und sagt ihre Meinung, wenn es ihr passt. Sie ist ein absoluter outdoor-Typ und verbringt ihre Freizeit am liebsten im Freien und bei ihren vielen Pflegetieren (verletzte Wildtiere, die sie gesund pflegt).
Es macht ihr nichts aus, adoptiert zu sein und kaum etwas über ihre indianischen Wurzeln zu wissen. Das ändert sich allerdings, als immer mehr seltsame Vorfälle sich häufen und sie sich langsam fragen muss, ob ihre Gene rein menschlich sind ...

Im ersten Teil der Trilogie wird nur klar, dass Maya eine Supernatural ist. Außerdem gibt es Andeutungen, dass auch ihr bester Freund Daniel den Übersinnlichen angehört - allerdings wird man noch weitgehend im Dunkeln gelassen. Generell geht es hier in deutlich langsameren Tempo zu als in der vorigen Trilogie, was allerdings recht gut zum neuen Project passt. Schließlich ging es in Project Genesis gerade um schnelle Entwicklung und das wurde auch durch den Erzählstil und die gehäufteren Handlungsstränge deutlich gemacht.
Interessant ist auch, dass Armstrong sich entschieden hat, in The Gathering wieder in erster Person zu erzählen, statt wie in Darkest Powers in dritter.

Es gibt eine ganze Menge Andeutungen zur ersten Trilogie, aber auch zu Teilen aus Armstrongs Women of the Otherworld-Serie, so werden etwa die Cabals genannt, die eine Art Supernatural-Mafia darstellen.

Ich bin gespannt, was der nächste Teil bringt und warte ungeduldig bis Frühjahr 2012. Sehr ungeduldig.



1 Kommentar:

  1. Na, da bin ich ja mal gespannt! (:
    Ich warte noch auf den dritten deutschen Teil - zum Glück ist es bald so weit o_o -, aber "The Gathering" steht schon in den Startlöchern! ;D
    (Und diesmal wart ich nicht auf deutsche Ausgaben, herrje. xD)

    Was ich schade finde, ist das Cover. ): Die UK-Ausgabe ist schon wieder recht schick, aber die US-Ausgabe sagt mir persönlich so gar nicht zu.

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